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Programmiersprache

Programmiertechnisch gesehen handelt es sich bei den zeitkritischen Teilen der in dieser Arbeit verwendeten Algorithmen zur Korpusauswertung überwiegend um Such- oder Sortierprobleme. Solche Probleme lassen sich prinzipiell mit allen Programmiersprachen lösen. Die Geschwindigkeit, mit der ein Programm ausgeführt wird, hängt jedoch erfahrungsgemäß von der verwendeten Programmiersprache ab. Als besonders effizient bezüglich der Programmlaufzeit gelten unter den im technisch/wissenschaftlichen Bereich gängigsten Programmiersprachen Assembler, FORTRAN, C und Pascal.

Aus Gründen des Software-Engineering wird heutzutage Sprachen, die eine strukturierte Programmierung unterstützen, der Vorzug gegeben. Dieses Kriterium schien insbesondere bei Pascal, mit Abstrichen auch bei C erfüllt. Versuche mit den zur Verfügung stehenden Compilern für Personal Computer zeigten, daß ein mit Hilfe des Konvertierungsprogrammes TPTC von Turbo-Pascal nach Turbo-C konvertiertes Programm etwa doppelt bis drei mal so schnell lief als das Pascal-Original. Weitere Gründe, die für C sprachen, waren die konsequentere Standardisierung von C gegenüber Pascal, die die Portierung eines Programmes unter C auf einen anderen Rechner einfacher macht, sowie die optimale Integration von C in das verwendete Betriebssystem UNIX. Wegen dieser Vorteile von C gegenüber Pascal wurde im Rahmen dieser Arbeit fast ausschließlich in C programmiert.



Reinhard Rapp
Fri Jul 18 19:19:31 MET DST 1997